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Die Biene – ein außergewöhnliches Lebewesen

Seit jeher hat die Biene eine besonders wichtige und sensible Rolle innerhalb des Ökosystems unseres Planeten.

 

Doch was genau macht sie eigentlich so schützenswert?

 

(Bildquelle: S.Luff)

 

 

So klein und doch so wichtig

Schon seit mehreren tausend Jahren nutzt der Mensch die Honigbiene. Die weltweite Wirtschaftsleistung der Honigbienen und anderer bestäubender Insekten wird auf etwa 153 Milliarden Euro geschätzt. In Deutschland erreicht der Nutzwert der Tiere etwa vier Milliarden Euro. Damit ist die Honigbiene nach Rindern und Schweinen das dritt wichtigste Nutztier. Die Biene ist somit zwar eines der kleinsten Nutztiere des Menschen - aber dafür eines der wichtigsten.

 

„Fleißig wie die Bienchen“

Für nur ein Pfund Honig müsste eine einzelne Biene ungefähr zweimal um die Erde fliegen. Doch glücklicherweise hilft ihr das Volk dabei und bewirtschaftet gemeinsam eine Fläche von bis zu 50 km². Jede einzelne Sammelbiene fliegt pro Tag bis zu 40 Mal aus und besucht dabei mehrere Tausend Blüten. Während der Sammlung des Nektars nimmt sie die Blütenpollen mit ihrem Pelz auf und trägt ihn somit an die nächste Pflanze. Für die biologische Vielfalt ist dies überaus wichtig, denn in den gemäßigten Breiten sind Honigbienen sogar die wichtigsten Bestäuber von Blütenpflanzen. Rund 80% aller Pflanzenarten sind auf eine Fremdbestäubung angewiesen und davon werden wiederum ca. 80% durch Honigbienen bestäubt.

 

Wunderwerk Natur

Bienen sind geniale Baumeister. So beschäftigten sich bereits Johannes Kepler und Galileo Galilei mit der sechseckigen Gestalt von Bienenwaben, die zugleich platz-, material- und energiesparend sind. Heute sind Hexagramme ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens und so findet man sie in Flugzeugen, die von einer leichten und ebenso stabilen Bauweise abhängig sind und in der Architektur von erdbebensicheren Gebäuden. Auch die physische Beschaffenheit von Bienen rückt immer mehr in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen. So arbeiten Forscher bereits seit längerem an der Entwicklung eines Ölwischtuches nach dem Vorbild von Bienenbeinen. Die sogenannten Ölbienen sammeln mit ihren Hinterbeinen Öle von Blüten und dank der dort speziell angeordneten Haare verlieren sie während des Fluges, auch bei hohen Geschwindigkeiten, keinen einzigen Tropfen Öl. Genau durch diese Technik soll es künftig möglich sein, große Ölkatastrophen wie zuletzt im April 2010 beim Untergang der Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ zu minimieren bzw. einzudämmen.

 

Verstärkte EU-Unterstützung

Wie unverzichtbar und wertvoll die Rolle der Bienen in unserem Ökosystem ist, steht außer Frage. Welche Gefahr das Bienensterben, das in einem nie zuvor bekannten Ausmaß zu beobachten ist, birgt, wurde auch von der EU-Kommission erkannt. Die bereitgestellten jährlichen EU-Gesamtmittel zur Kofinanzierung der nationalen Imkereiprogramme wurden bis 2013 auf 32 Mio. EUR angehoben. In der Vorperiode (2008-2010) betrug das jährliche Volumen noch 26 Mio. EUR. Durch diese Maßnahme sollen die nationalen Imkereiprogramme und die bereits positiven Auswirkungen der vergangenen Jahre noch weiter verstärkt werden.